JUGENDSEGELN BRAUCHT ZUVERSICHT

Nach nunmehr 116 Jahren – davon die letzten 50 Jahre Nutzung als Jugendbildungsstätte– ist eine umfassende Sanierung notwendig geworden, um einerseits das Kulturgut ZUVERSICHT zu erhalten und andererseits eine sichere und nachhaltige Weiternutzung in den nächsten Jahrzehnten zu ge-währleisten.

Die Aufsichtsbehörde für die Sicherheit an Bord hat im Herbst 2020 gefordert “Rumpf aufmachen”.Eine kostspielige Forderung, die aber freie Sicht auf sonst nicht einsehbare Bereiche der Schiffskonstruktion gab. Das Fazit der Begutachtung: Um wieder seetüchtig zu werden, muss ein großer Teil der tragenden teils noch originalen Teilen der Schiffkonstruktion zeitnah erneuert werden. Dazu kommen zusätzlichen Anforderungen der neuen Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe.

“Sie ist es wert erhalten zu werden”, sagen Experten wie Joachim Kaiser, Mitglied des Vorstands bei Stiftung Hamburg Maritim und Sachverständiger für Traditionsschiffe. Der von uns beauftragte Gutachter und Bootsbaumeister Uwe Baykowksi schätzt, dass Sanierungsarbeiten in Höhe von insgesamt ca. 1,7 Mio. Euro notwendig werden.

Uns ist es in den vergangenen Jahren immer gelungen, durch die Einnahmen in der Segelsaison, die Geldmittel für die Instandhaltung aufzubringen und Mitsegler:innen zu motivieren in den Wintermonaten an der ZUVERSICHT zu streichen, lackieren, schleifen und reparieren. Jetzt ist aber klar, die große Sanierung können wir nicht alleine stemmen.

Aus der Ratlosigkeit der ersten Stunde ist, pandemiebedingt eine virtuelle Ideen-Werft geworden. Verschiedene Projektteams haben aus dem Verein heraus ihre Arbeit aufgenommen und einen Projektplan entworfen, wie die Sanierung der ZUVERSICHT gelingen könnte. Hierbei setzen wir auf die tatkräftige Unterstützung unserer Partner und Förderer aus Politik, Wirtschaft und Stiftungen.

SANIERUNGSPLAN – Von Kiel bis Masttop

Umfassende Sanierung bedeutet u.a. den Austausch von Kiel und dem darüber befestigten Kielschwein, Ertüchtigung der vorgeschriebenen Schotts, Erneuerung von Spanten, Leibhölzern, Schanzkleidstützen, Decksbalken und Teile des Decks und der Aufbauten. Anschließend werden der Innenausbau komplett erneuert, Technik und Elektrik neu verlegt und eingebaut und viele Schichten Lack aufgetragen.

Das Schiff soll, sofern die Finanzierung gelingt, in Kiel-Friedrichsort auf dem Gelände der Rathje-Werft umfänglich saniert werden. Eine Mammutaufgabe und gleichzeitig ein einzigartiges Bootsbau-Projekt in der Kieler Förde.

Die Rathje-Werft stellt hierfür eine Werfthalle langfristig zur Verfügung. Die notwendigen Arbeiten am hölzernen Rumpf der ZUVERSICHT werden durch erfahrene Bootsbauer erledigt werden. Gleichzeitig wollen wir als Verein mit unseren Ehrenamtlichen unterstützen und Jugendliche an maritimes Handwerk heranführen. Wir wollen auch in der Sanierungsphase ein Angebot für Jung und Alt aus Kiel, Schleswig-Holstein und ganz Deutschland schaffen, über die Historie des Schiffs informieren und unsere Begeisterung für den traditionellen Schiffbau weitergeben.

3D Vermessung des Rumpfes – Mai 2021

Bauvorbereitung – Juni 2021 bis heute

Blog aus der Werft

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PROJEKTFORTSCHRITT

Projektdurchführung

Projektplanung 85%
Bauvorbereitungen 70%
Kielsanierung 0%
Spantensanierung 0%
Beplankung 0%

DAS PROJEKTTEAM

Um so ein Projekt als 100% ehrenamtlich betriebener Verein zu stemmen, braucht es das Talent, den Mut und die Energie all unserer Mitglieder und Unterstützer. In verschiedenen Teams werden Themen wie Fundraising, Werftplanung, Maschinenraum und Technik, Jugendarbeit und Öffentlichkeitsarbeit geplant, diskutiert und weitergetrieben. Hier stellen wir euch ein paar Köpfe vor, die sich mit großem Einsatz für das Projekt engagieren!

SANIERUNGSPAT:IN WERDEN

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*Für jedes “Stück ZUVERSICHT” bitten wir um eine Spende in Höhe von 500 EUR.

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